BABYKURSE

FÜR DIE KLEINEN VON 6-24 MONATEN

MUSIK VON ANFANG AN ERLEBEN

Kinder sind von Geburt an empfänglich für Klänge, Stimmen, Rhythmus und Bewegung. Noch lange bevor sie selbst sprechen oder ein Instrument spielen können, reagieren sie auf Melodien, wiederkehrende Rhythmen, Geräusche und die Stimme vertrauter Menschen.

Mit Babyklänge, Klangzwerge und Musikmäuse begleiten wir Kinder altersgerecht durch ihre ersten musikalischen Entwicklungsphasen. Dabei geht es ausdrücklich nicht darum, möglichst früh musikalische Leistungen zu erzielen. Im Mittelpunkt stehen Freude, gemeinsames Erleben, Wahrnehmung, Bewegung und spielerisches Entdecken.

Alle drei Kurse bauen inhaltlich aufeinander auf, sind aber jeweils eigenständige Angebote. Ein vorheriger Kursbesuch ist deshalb nicht notwendig.

Musik mit allen Sinnen entdecken

Im ersten Lebensjahr erleben Babys Musik vor allem über ihre Sinne und über die Beziehung zu vertrauten Bezugspersonen. Stimmen, Berührungen, Bewegungen und Klänge werden wahrgenommen, beobachtet und zunehmend wiedererkannt.

Bei Babyklänge schaffen wir deshalb eine ruhige musikalische Umgebung, in der Babys gemeinsam mit ihrer Begleitperson hören, fühlen, beobachten und erste Klänge selbst erzeugen können.

Lieder, sanfte Bewegungen, altersgerechte Klanginstrumente und wiederkehrende Rituale geben dem Kurs einen vertrauten Rahmen. Dabei darf jedes Baby in seinem eigenen Tempo teilnehmen. Zuschauen und Zuhören sind ebenso Teil des musikalischen Erlebens wie aktives Greifen, Bewegen oder Lautieren.

Wenn aus Zuhören eigenes Musizieren wird

Zwischen dem ersten und zweiten Geburtstag verändert sich die Art, wie Kinder ihre Umwelt entdecken. Sie werden zunehmend mobil, möchten Dinge selbst ausprobieren und beginnen, Bewegungen, Laute und Handlungen nachzuahmen.

Genau hier setzt Klangzwerge an.

Musik wird jetzt stärker mit Bewegung, Rhythmus und eigenem Handeln verbunden. Die Kinder dürfen rasseln, trommeln, klatschen, sich bewegen und ausprobieren, welche Geräusche sie selbst erzeugen können.

Dabei gibt es kein „richtig“ oder „falsch“. Entscheidend ist die Freude daran, aktiv zu werden.

Singen, tanzen, musizieren und gemeinsam Musik entdecken

Mit zwei bis drei Jahren werden Kinder immer selbstständiger. Sprache, Bewegung und soziale Interaktion entwickeln sich weiter und viele Kinder möchten nun ganz bewusst selbst singen, tanzen, trommeln und ausprobieren.

Bei den Musikmäusen wird deshalb aus dem ersten musikalischen Entdecken zunehmend gemeinsames Musizieren.

Die Kinder erleben Musik mit Stimme, Bewegung, Rhythmus und einfachen Instrumenten. Wiederkehrende Rituale geben Orientierung, gleichzeitig bleibt viel Raum für Fantasie und eigenes Ausprobieren.

DREI KURSE – DREI ENTWICKLUNGSPHASEN

Unsere drei Kursangebote orientieren sich an den unterschiedlichen Möglichkeiten und Bedürfnissen der jeweiligen Altersstufen.

Babyklänge | 6–12 Monate
Hören · Wahrnehmen · Nähe · Stimme · erste Klänge

Klangzwerge | 12–24 Monate
Bewegen · Nachahmen · Ausprobieren · Rhythmus · selbst Klänge erzeugen

Musikmäuse | 2–3 Jahre
Singen · Tanzen · Trommeln · Sprache · Koordination · gemeinsames Musizieren

So wächst der musikalische Anspruch gemeinsam mit den Kindern – spielerisch, kindgerecht und ohne Leistungsdruck.

UNSER PÄDAGOGISCHER GRUNDGEDANKE

Frühe musikalische Bildung bedeutet für uns nicht, Kinder möglichst früh auf ein Instrument vorzubereiten.

Wir möchten vielmehr einen Raum schaffen, in dem Kinder Musik entdecken, erleben und selbst gestalten können.

Dafür arbeiten wir mit:

altersgerechten musikalischen Impulsen
viel Wiederholung und festen Ritualen
kurzen und abwechslungsreichen Aktivitäten
Bewegung und eigener Aktivität
kindgerechten Instrumenten und Materialien
gemeinsamen musikalischen Erlebnissen mit der Begleitperson
Freiraum zum Beobachten und Ausprobieren

Jedes Kind entwickelt sich unterschiedlich. Deshalb erwarten wir weder, dass ein Baby jede Aktivität mitmacht, noch dass ein zweijähriges Kind während der gesamten Kurszeit still im Kreis sitzt.

Musikalisches Lernen kann auch bedeuten, zunächst zuzuhören, andere zu beobachten, sich frei zu bewegen oder ein bekanntes Lied erst einige Tage später zu Hause wieder aufzugreifen.

Musik darf bei uns zuerst einmal Freude machen.

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